Winkelhaken
Abb. :: Winkelhaken
© andrea hitzler
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Die sehr dünnen, oft nur 0,1 mm dicken Striche von Federzeichnungen, Radierungen oder auch von Druckschriften, die zur Gruppe der klassizistischen Antiqua-Schriften gehören.

Unter dem Begriff Hardproof fasst man im Gegensatz zum Softproof die Verfahren zur Simulation beziehungsweise Kontrolle eines Druckergebnisses zusammen, die ein materielles Ergebnis – meist einen Papierausdruck – liefern. Je nach den zu überprüfenden Eigenschaften lassen sich Blaupause (Blue Print), Imposition Proof (Layout-Proof), Color Proof, Raster-Proof und Maschinen-Proof (oft auch Andruck genannt) unterscheiden.

Im Hochdruck (auch Buchdruck) werden die erhöhten Teile einer Druckform mit Druckfarbe eingefärbt und geben beim Druckvorgang einen Teil der Druckfarbe auf das zu bedruckende Material ab. Hierbei gibt es drei Varianten: Im Tiegel druckt eine Fläche gegen eine andere Fläche, in der Zylindermaschine ein Zylinder auf eine Fläche, und beim Rotationsdruck rollen zwei Zylinder gegeneinander ab. Als ältestes industrielles Druckverfahren wird der Hochdruck heute als Bogendruck für kleine Auflagen und Spezialarbeiten (Stanzen, Prägen, Perforieren, Numerieren etc.) und mit abnehmender Tendenz auch noch für Zeitungen verwendet. Bei Verpackungen kann sich der Hochdruck als Flexodruck gegen Offset- und Tiefdruck behaupten.

Scherzhafte Bezeichnung für eine am Anfang einer KOLUMNE oder - bei mehrspaltigem Satz - am Beginn einer Spalte stehende Ausgangszeile.