Abb. :: Winkelhaken
© andrea hitzler
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Fachbegriffe aus der alten Druckersprache

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Scherzhafte Bezeichnung für einen nicht registerhaltigen Satz (siehe auch REGISTER)

In der buchbinderischen Weiterverarbeitung das Teil- oder Fertigerzeugnis, das aus mehreren in der Mitte gefalzten Doppelblättern oder aus eingesteckten Bogen und Bogenteilen besteht

(auch Steinschrift) wenig gebräuchliche Bezeichnung für runde Schriften einfachster Form ohne Haarstriche, die in ihrem Schnitt an Denkmalsinschriften erinnern

Scherzhafte Bezeichnung für versehentlich beim Setzen ausgelassene Wörter oder Textpassagen

Besonders große Zeitungsformate wurden im 19. Jahrhundert scherzhaft Leintücher genannt

Früher in Deutschland gebräuchliche, von der »Deutschen Einheitshöhe« abgelöste Höhe der Drucktypen. Die Leipziger Höhe betrug ca. 66 Punkte (siehe auch NORMALHÖHE).

Ursprünglich auf chinesische Vorbilder zurückzuführende Buchform, bei der jeder Bruch in entgegengesetzter Richtung gefalzt wird wie der vorhergehende

(auch Drucktype, Type) ein rechteckiger Körper, gewöhnlich aus einer Bleilegierung bestehend, der am Kopf erhaben das spiegelverkehrte Bild eines Schriftzeichens trägt

Zwei oder mehrere auf einem Kegel vereinigte Buchstaben. In gebrochenen Schriften ch, ck, ff, fi, fl, ll, si ss, st, sz, tz, zuweilen auch ft, ffl, ffi, sch, und fft. In runden Schriften sind es meist nur ff, fli, fl und ß, in einigen Schnitten noch ch und ck.